Ein sehr schönes Buch für Kinder, die am Nähen lernen interessiert sind.

 

Schritt-für-Schritt-Anleitungen und süße Motive motivieren Kinder dranzubleiben, bis sich der Erfolg einstellt.

 

Im Set enthalten ist alles, was man fürs erfolgreiche Nähe benötigt: Filz, Stecknadeln, Nähnadeln, Garn, Füllmaterial und vor allem: ein Einfädler. Denn das erfordert sonst vielleicht schon zu viel Aufmerksamkeit und die Kinder verlieren die Lust, wenn der Faden nicht ins kleine Nadelöhr rutscht. Die Filzteile sind schon vorgestanzt, so dass die Formen nicht ausgeschnitten werden müssen, sondern gleich genutzt werden können. Das gibt erste Erfolgserlebnisse, weil man schon einiges erkennen kann, bevor man loslegt.

 

Zu Beginn werden den Kindern die elementaren Schritte des Nähens beigebracht: Einfädlen, Knoten machen und Heften. Dann geht es auch schon los mit den verschiedenen Stichen und den ersten Tieren. Zugegeben: ein wenig Geduld braucht man schon für die verschiedenen Gesellen, aber wenn man dran bleibt entsteht nach und nach ein schöner Zoo aus: Bär, Papagei, Giraffe, Wal, Schildkröte, Eule und Fuchs.

 

Vermutlich werden die Mamas etwas helfen müssen, aber am Ende steht ganz sicher der Erfolg und das Kuscheln mit dem neuen, selbst gemachten, Lieblingsstofftier. 

 

 

 

 

Das dänische Wort Hygge lässt sich nicht einfach übersetzen. Es steht für die kleinen Glücksmomente, für Gemütlichkeit und schöne Dinge. Alles in Kombination gesetzt und man fühlt sich total „hyggelig“.

Das Buch zeigt in schönen Fotos und einfachen Beschreibungen, wie es jedem gelingen kann, diesen besonderen Moment für sich einzufangen und zu konservieren. Das muss nicht viel sein: eine heiße Tasse Kakao mit Zimt nach einem Winterspaziergang. Ein knisterndes Holzfeuer, viele Kerzen oder ein Spieleabend mit Freunden.

 

Zugegeben: manches Beschriebene ist etwas profan und wird wohl von den meisten schon so genutzt. Aber es gibt auch Neues im Buch zu entdecken und für sich mitzunehmen. Und auch die Dinge, die man schon kennt, sind sehr schön umgesetzt und fotografiert. Man bekommt richtig Lust aufs Nachmachen und freut sich auf die kühlen Winterabende.

 

Das Buch bietet kleine Inspirationen, Nachmachtipps und Rezepte. Vom Tassenwärmer bis hin zu Filzpantofffeln – nachmachen ist angesagt! Und wer dann noch nicht genug hat, kann sich ja von den kleinen Bildern, die überall im Buch eingestreut sind, inspirieren lassen und sein Heim verschönern.

 

 

Und jetzt gehe ich hyggeligge Vanilleplätzchen mit Zuckerguss backen J

Ich weiß jetzt 100 Dinge mehr

Der menschliche Körper

 

Dieses Buch befasst sich mit Phänomenen und Erklärungen rund um den menschlichen Körper. In kindgerechten Worten und Bildern werden Zusammenhänge hergestellt, Rekorde beziffert und vor allem der menschliche Mechanismus und Krankheiten beschrieben.

 

Ich finde das Buch sehr gut aufgebaut und auch Erwachsene können noch so einiges lernen. Das Buch eignet sich für Leser ab 9 Jahre, aber auch schon jüngere Kinder werden angesprochen. Kinder haben viele Fragen – und Eltern manchmal nicht die passenden Antworten. Hier kann dieses Buch sehr hilfreich sein. Besonders wenn es um Fragen geht wie: Wie funktioniert die inneren Organe, Muskeln oder das Skelett. Wie ist der Körper aufgebaut? Wie funktioniert die Verdauung?

 

Auch Kurioses kommt nicht zu kurz. So wird z.B. festgestellt, dass man im Flugzeug häufiger pupst, dass nur Menschen ein Kinn besitzen, dass Niesen sich in jedem Land anders anhört und noch mehr interessante kleine Dinge.

 

Jede Seite beinhaltet ein neues Kapitel, in bunten Farben. Die Erklärungen werden meist von kleinen Männchen abgegeben, die für mich aber eher plump erscheinen.

 

Das Buch wird vervollständigt durch ein Lexikon mit Erklärungen der Stichwörter im Anhang.

 

Fazit: Ein Kinder/Eltern-Buch, in dem es viel zu entdecken und bestaunen gibt. 

 

 

 

 

 

Ich mag Pflanzen sehr gerne und verschönere auch gerne mein Zuhause. Nur bin ich manchmal etwas einfallslos, bzw. auf dem 08/15 Trip. Hier schafft dieses Buch schönen Ausgleich und Rat. Die Autorinnen präsentieren auf fast 200 Seiten tolle Ideen, sein Heim zu verschönern und geben hilfreiche Tips für alle Jahreszeiten und für jeden Geschmack. Dabei beweisen sie, dass es gar nicht schwierig ist, mit Pflanzen Schönes zu schaffen.

 

 Los geht es mit der frühen Blüte. Wenn die ersten Frühlingsboten, wie Kirsche oder Mandelbäumchen, austreiben und man sich einen oder mehrere Zweige ins Haus holt. Hier braucht es nicht viel, um stilvolle Arrangements zu schaffen.

 

Über die Tulpe, die gerne auch mal als Platzkärtchen dienen kann, die Magnolie, deren tolle Blüte für sich spricht geht es weiter zur Königin der Blumen, der Rose. Auch hier lassen sich die Autorinnen viel Neues einfallen, vom Türkranz bis hin zur Blumenampel – und gar nicht schwer nachzumachen.

 

 

Schon ist es Herbst und die ersten Dahlien versprechen noch einmal Sonne im Zimmer. Zudem leuchten bunte Blätterkränze mit Beerensträußchen um die Wette.

 

 Und auch der Winter muss nicht trist sein. Sogar Kakteen und Sukkulenten bekommen neues Flair mit Kränzen und Kerzen.

  

Ergänzt wird das Buch durch tolle Tips, wie man auch selber kreativ werden kann. Kleine Vasen vom Flohmarkt in großer Zahl oder kleine Accessoirs, die nicht viel kosten, in der Summe aber helfen, die Pflanzen in noch schönerem Rahmen zu präsentieren.

 

Die Fotos im Buch sind sehr geschmackvoll und die Erklärungen auch für Laien sehr gut verständlich. Ein Buch, das man sicher oft und gerne in die Hand nimmt und das sich auch als Geschenk sehr gut eignet.

 

 

 

 

 

 

Die Autoimmunlösung

 

Amy Myers ist Ärztin und selbst an einer Autoimmunkrankheit leidend. Sie weiß also, wovon sie spricht. Zudem gibt ihr der Erfolg ihrer Patienten recht. Dennoch kann ich – also Anhängerin der Schulmedizin – mich nicht voll auf ihre Tips einlassen. Die Medikamente ganz weglassen? Ist das möglich oder kommt dann der nächste Schub?

Myers gibt Tips zur richtigen Ernährung. Gluten weg, Zucker weg, Milch- und Milchprodukte weg. Klingt alles ziemlich radikal, ich fand es auch. Vor allem weil anfangs nicht mal Kartoffeln gegessen werden dürfen oder Reis. Für mich eher unpraktikabel. Und wer mag schon sein ganzes Leben auf Nudeln verzichten? Sicher, wenn man krank ist muss man sein Leben umstellen, aber Myers verteufelt auch Glutenersatzprodukte und das ist mir etwas sauer aufgestoßen.

 

Das Buch bietet aber noch mehr: Tips für ein gesünderes Zuhause, Tips zur Entgiftung, Tests zur allgemeinen Körperlage. Wobei die mir auch etwas heftig erschienen. In nahezu jeder Auflistung ist Müdigkeit aufgeführt und jeder ist ja öfters müde. Hier hätte mir eine nähere Definition zum Thema noch gefallen, z.B. ab wann man reagieren sollte.

 

Das Buch wird ergänzt durch Kochrezepte und einen genauen Plan der 30-Tage-Methode. Außerdem gibt es Bezugsquellen für die Nahrungsergänzungsmittel, die Myers empfiehlt und ein Linkverzeichnis.

Anfangs hat mich das Buch eher runtergezogen als geholfen. Myers schreibt sehr radikal, will vielleicht aufrütteln. Mit der Zeit wird es dann besser und die Autorin erzählt auch von Heilerfolgen und dass es ihr selbst mit dieser Methode möglich ist ein Leben ohne Medikamente und erneutes Leiden zu führen.

 

Fazit: nicht alles machbar, aber ich habe für mich einige nützliche Tips herausgezogen

 

 

 

 


Ich bin verliebt! In die Bücherstützen mit der Eisenbahn. Und in den Christbaum, die Marionette und den Globus.

 

Und viele andere Kleinig- und Großigkeiten. Zugegeben: manches ist schon eher für den sehr großen Lego-Fan gedacht, aber zum Anschauen trotzdem top.

 

 

 

Ein wenig enttäuscht war ich dennoch vom Buch. Ich hatte mir da sowas vorgestellt, wie echte Anleitungen, aber die halten sich sehr in Grenzen. Beim Globus z.B. steht nur dabei, man solle den mit der Lego-Software vorher gestalten. Also Lego-Software geholt und gedacht, ich könne da eingeben : Globus und das haut mir das dann raus. Nee. Auch da muss ich Klötzchen für Klötzchen selbst „stecken“. Das ist nur was für wirkliche Könner. Natürlich kann man dem zugute halten, dass man bei Lego einfach selbst kreativ werden soll, aber gerade beim Zug, den ich wirklich gern nachgebaut hätte, stehen nur die Grundmaße dabei und so gelingt es Laien nur sehr schwer, das nachzuvollziehen.

 

 

 

Das Buch ist unterteilt in 4 Schwierigkeitsstufen: Einfach, Mittel, Schwer und Experte. Kann man die Dinge bei Einfach noch gut nachbauen, steht man bei Mittel schon vor einer Herausforderung. Und bei Schwer geht dann für den Laien fast gar nichts mehr. Auch das Upcycling, das vorne auf dem Buch steht, hat nicht viel mit dem Inhalt zu tun.  Oder nur bei den einfacheren Leveln. Später braucht man schon bestimmte Teile und kommt mit den normalen Haushaltslego nur bedingt zurecht.

 

 

 

Ich halte mich also an die Schlüsselanhänger und die Stiftebox, um meine Legosammlung sinnvoll  zu verbauen.

 

 

Fazit: Ein schönes Bilderbuch für Lego-Fans, nachmachen ist meist etwas schwierig

 


 

Das Science Fiktion Jahr 2014 umfasst nicht nur Bücher, sondern auch Comics, Filme und Hörspiele. Umfassend werden die einzelnen Bereiche besprochen, im Buch findet man Features (Artikel) zum Thema Science Fiktion von verschiedenen Autoren, sowie Reviews zu Filmen, Büchern,Comics und den Hörspielen. Eine erschreckend lange Liste zählt die verstorbenen Ikonen der Science Fiktion auf und natürlich dürfen auch die Preisträger nicht fehlen.

 

 

Eine Rezension zu einem Sachbuch zu schreiben, ist nicht ganz einfach, besonders nicht wenn es sich um ein fast tausendseitiges Werk handelt. Das liest man nicht mal eben so schnell wie einen Roman, es braucht Zeit und Muße, man liest es auch nicht an einem Stück, mal einen Artikel dann wieder die eine oder andere Review zu einem Buch oder Film um eine kleine Entscheidungshilfe zu bekommen: Lohnt es sich, dieses Buch zu lesen? Fanden andere den Film genauso gut oder schlecht wie ich?

 

Das Buch ist sehr gut unterteilt, ich muss nichts über Hörspiele lesen, die mich nicht wirklich interessieren, denn die einzelnen Rubriken sind wie sich das gehört natürlich voneinander getrennt.

Genau wie den Autoren nicht alles gefällt, gefällt natürlich auch mir nicht alles im Buch, nicht jeder Artikel ist interessant und fesselnd geschrieben oder das Thema ist nicht ganz so spannend für mich, ich stimme auch nicht jeder Bewertung zu, aber das ist bei einem so umfassenden Werk auch nicht zu erwarten.

 

 

Nichtsdestotrotz handelt es sich beim Science Fiktion Jahr 2014, wie auch schon bei den Vorgängerbänden,       um ein absolutes Must Have für jeden Science Fiction Fan, mir ist kein vergleichbares Werk bekannt.